Chelat-therapie

Ausleitung von Schwermetallen

 

Schwermetalle verdrängen wichtige Spurenelemente, die unser Körper für die tägliche Funktion braucht. Über Trinkwasser, Nahrung, Luft, Pflegemittel, Zahnfüllungen und Konsumgüter nehmen wir sowohl Leicht- als auch Schwermetalle auf. Metalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber, Palladium und Aluminium können wichtige Mineralien aus Eiweiß- und Enzymstrukturen verdrängen und somit körperliche Funktionen erheblich beeinträchtigen. Das kann sich durch vielfältige Symptome bemerkbar machen. Aber gerade bei Kinderwunsch, sollte der Körper vorab von den Metallen befreit werden, um die Belastung an den Kindern möglichst gering zu halten.

Voraussetzung für eine Ausleitung ist ein einwandfreies Funktionieren der Ausscheidungsorgane Leber und Niere.

 

Bei der Ausleitung werden nicht nur „böse“ Metalle ausgeschieden. Auch können wichtige Mineralien und Spurenelemente verloren gehen, die unser Körper braucht. Deshalb ist eine vorherige Laboranalyse und ein vorab Auffüllen dieser Stoffe sehr wichtig.

 

Bei Kindern eignet sich eine Haar- oder Nagelanalyse, um den Grad der Belastung festzustellen. Bei Erwachsenen ist eine Urinalayse nach vorheriger Provokation durch Chelatbindenden Substanzen über eine Infusion, die genauere Analyse.

 

Dem Körper wird dabei eine Lösung zugeführt dessen Hauptwirkstoffe,  als „Chelatbildner“ bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um künstliche Aminosäuren, deren Haupteigenschaft es ist, Metalle im Körper zu binden und wasserlöslich zu machen. Damit können die Metalle hauptsächlich über die Niere ausgeschieden werden.

Die für die Chelat-Therapie eingesetzten Chelatoren sind hauptsächlich EDTA (Ethylendiamintetraacetat) und DMSA (Dimercaptobernsteinsäure). Manche Chelatbildner können als Kapseln eingenommen werden, andere sind als Infusion effektiver.