Entgiften und Ausleiten

Ausleiten und Entgiften lohnt sich immer. Aber gerade in der Kinderwunschzeit tut es dem Körper gut – sowohl dem Mann als auch der Frau.

 

Über Trinkwasser, Nahrung, Luft, Pflegemittel, Zahnfüllungen und Konsumgüter nehmen wir viele unterschiedliche Stoffe in uns auf, die sukzessiv den Organismus schädigen und blockieren in seiner Funktion. Ein Beispiel sind östrogenartig wirkende Weichmacher aus Kunststoff oder Chemikalien aus der Agrarwirtschaft. Oder einfach zu viel Alkohol, zu viele Medikamente… Der Mensch ist jeden Tag zahlreichen Giften ausgesetzt. Jedes einzelne für sich pro Tag, ist isoliert gesehen sicher nicht so belastend, wie alles zusammen gesehen innerhalb von Wochen oder Monaten.

 

Diese Gifte haben einen negativen Einfluss auf den Körper. Bei einigen Menschen kann ein genetischer Defekt vorliegen und deren Entgiftungsleistung ist damit eingeschränkt. Das lässt sich in Kooperation mit Ärzten nachweisen.

 

Normalerweise ist unser Körper ein hervorragendes Kraftwerk, welches durchaus in der Lage ist über die Ausscheidungsorgane zu entgiften.

 

Aber manchmal gibt es Phasen im Leben, in denen fällt es dem Körper nicht ganz so leicht und in diesen Phasen muss sich der Körper eine Art „Zwischenlösung“ überlegen. Diese „Zwischenlösung“ ist in der Regel das Bindegewebe, das sich zwischen den feinen Blutgefäßen und den Zellen befindet. Damit Blut und Zellen ungehindert miteinander in den Austausch gehen können, ist es wichtig, dass keine „Barrieren“ in Form von abgelegten Zwischenprodukten den Weg versperren, da sonst der Austausch verzögert bzw. gestört ist.

 

Diese „Barrieren“ tun uns nicht weh und vielleicht merken wir davon auch nicht immer unmittelbar etwas. Aber während der Körper stätig versucht die Wege frei zu räumen, kommt jeden Tag etwas neues hinzu und wenn die Entgiftung oder Ausleitung nicht einwandfrei funktioniert, lagert sich immer mehr in diesen Räumen ab und der Stoffaustausch gerät immer mehr in die Blockade. Umso mehr sich dort ablagert, umso deutlicher werden auch körperliche Symptome, die unterschiedlich ausgeprägt sein können. Durch die Minderversorgung der umliegenden Zellen und der Verlust an Sauerstoff und damit auch die Versendung von Entzündungshormonen, können immer weiter kleine bis größere Symptome hinzukommen.

Ein großer Vorteil des Körpers ist, dass mehre Entgiftungsorgane beteiligt sind. So kommt es nicht ganz so schnell zu einer Überlastung des einzelnen Organes.

Eine gut erarbeitete Entgiftunsstrategie, ermöglicht ein vielfältiges breites Spektrum an Entgiftungsmöglichkeiten. Wird dieses in der Therapie nicht bedacht, kann eine Therapie auch sehr schnell von Misserfolg geprägt sein und durch das erneute Einwandern dieser Giftstoffe unangenehmere Symptome hervorrufen.

 

Welche Möglichkeiten sich in Ihrem speziellen Fall ergeben, wird anhand des Anamnesegespräches ermittelt. Es bieten sich unterschiedliche Herangehensweisen an. Aber eine gute Entgiftung dauert seine 6 – 8 Wochen. Diese Zeit muss mit einem vermehrten Trinken von stillem Wasser unbedingt unterstützt werden.

 

In den meisten Fällen fühlen sich die Menschen nach einer Entgiftungskur wesentlich vitale, stärker und energiegeladener. Allein für dieses Gefühl lohnt es sich regelmäßig Entgiftungskuren anzustreben.

Sehr häufig ist zu Beginn des Kinderwunsches eine Entgiftung nötig, damit evtl. weitere Therapieverfahren auch gut ansprechen können. Ei- und Spermienqualität verbessern sich automatisch, da z.B. manche Stoffe Hormonrezeptoren blockieren können oder aber auch das Erbgut schädigen können.

 

Besonderes Augenmerk gilt der Entgiftung von Leicht- und Schwermetallen wie z.B. Aluminium oder Quecksilber oder künstliche Hormone (im Rahmen einer IVF, ICSI oder langjähriger Pilleneinnahme, Spirale oder ähnliches) und der Stärkung aller Entgiftungsorgane insbesondere der Leber.

Bei einer Ausleitung bzw. Entgiftung werden unterschiedliche Substanzen gewählt, die in der Lage sind die abgelegten „Barrieren“ zu mobilisiert und ggf. an sich zu binden, damit sie vom Körper und somit von den Ausscheidungsorganen ausgeschieden werden können. Wir erarbeiten gemeinsam eine individuelle Strategie, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

 

Eine Ausleitung bzw. Entgiftung lohnt sich immer, aber v.a.

  • nach einer überstandener Krankheit
  • bei Allergien oder Unverträglichkeiten
  • nach verstärkter Medikamenteneinnahme
  • Zyklusstörungen
  • bei chronischen Entzündungen und Erkrankungen
  • Verdauungsschwierigkeiten
  • Und ganz besonders bei Kinderwunsch

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

 

Paracelsus, schweizerischer Arzt, Naturforscher und Philosoph (1493 – 1541)